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RSV Margretenhaun – TSV Bachrain 4:1 (2:0)

Datum: 04.10.2020 | von: Bernd Katzer | Kategorie: 1.Mannschaft

Mit dem Wind im Rücken sollten heute mal wieder Punkte geholt werden. Aber der Rückenwind in der ersten Halbzeit wurde leider viel zu wenig ausgenutzt, ebensowenig die eigenen Qualitäten eingesetzt.

Das Spiel entwickelte sich eigentlich sehr ausgeglichen, beide Mannschaften brachten kaum Impulse in den gegnerischen Strafraum, sogar der Führungstreffer war überraschend. Ein Schuss aus etwa 18 m flog an einem Bachrainer Verteidiger vorbei, sodass Moritz Pappert im Tor den Ball zu spät zu sehen bekam (17.). Aus heiterem Himmel der Rückstand. Wer jedoch dann ein Aufbäumen der Bachrainer erwartet hatte, wurde enttäuscht. Viel zu viele Bälle landeten in der Vorwärtsbewegung im Nirwana oder beim Gegner. Lediglich der Abwehrriegel zeigte sich zuverlässig, nach vorne ging wenig. bis dann Jan Brähler auf das gegnerische Tor zulief, dann aber doch vorbeischoss (45.). Stattdessen baute die Heimelf noch die Führung aus. Ein geblockter Schuss landete vor den Füßen eines Margretenhauners, der aus kurzer Distanz traf (45.+1).

Margretenhaun war auch in der zweiten Hälfte keine Übermannschaft. Gerade gegen solche Gegner müssten wir unsere Punkte holen. Ein Glückstor (Außenrist – Innenpfosten – Tor) brachte dann das 3:0 (70.). Man hatte aber zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr die Hoffnung, dass unsere Elf das Spiel noch drehen könnte. Trotzdem kam es noch zum Anschlusstreffer: Bei einem indirekten Freist0ß wegen Rückpass im Margretenhauner Strafraum kam der Ball zu Marius Link, der den Ball irgendwie im zugestellten gegnerischen Tor unterbrachte (85.). Doch für eine Wende war es zu spät. Fast wäre nach einem Eckball noch das 3:2 gefallen, als Dominik Katzer am langen Pfosten überraschend an den Ball kam, vom Gegner aber beim Abschluss gestört wurde (87.). So fiel dann in der Nachspielzeit noch das 4:1 aus kurzer Distanz.

In Anbetracht des gegnerischen Könnens eine unnötige Niederlage, allerdings zeigte unsere Elf zu wenig, um Punkte entführen zu können. Das sollte sich gegen Niesig, die uns noch nie besonders gelegen haben, ändern.

Unsere Elf:
M. Pappert; Ph. Pappert, Sondergeld, Wertmüller, D. Katzer, R. Link, Acar, N. Diegelmann, J. Brähler (46. Ristic), Hämel (82. T. Brähler), M. Link.