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TSV Bachrain – SV Marjoß (Frauen) 0:2 (0:1)

Datum: 10.10.2020 | von: Bernd Katzer | Kategorie: Frauenmannschaft

Nach der erwarteten Niederlage am vergangenen Woche, wollte man heute an die Leistung der ersten 45 Minuten der Vorwoche anknüpfen, was auch über weite Phasen gelang.

Die noch etwas verschlafenen ersten Minuten unserer Mannschaft brachte auch schon den Rückstand. Der Versuch eines Befreiungsschlags im eigenen Strafraum landete bei einer Gegnerin, die flach aus der Distanz traf (9.). Es waren einfach zu wenige Füße, die sich dem Schuss entgegenstellten.Der Treffer hatte jedoch unsere Mannschaft aufgeweckt, man wurde aggressiver im Zweikampf, die Bälle wurden bereits im Mittelfeld umkämpft, Marjoß wurde das Aufbauspiel richtig schwer gemacht. Dann ein starker Sololauf von Luisa Witzel auf der rechten Außenbahn, sie kam bis zur Auslinie, umspielte eine weitere Gegnerin und flankte nach innen, wo der Ball wohl von einer Gegenspielerin mit der Hand berührt wurde. Den fälligen Elfmeter setzte jedoch Josefine Auth knapp am Tor vorbei (37.). Nicht auszudenken, welche Kräfte mobilisiert worden wäre und wie der Gegner verunsichert worden wäre, wenn hier der Ausgleich gelungen wäre. Denn in der ganzen ersten Halbzeit hatte Marjoß inclusive des Tores nur drei Chancen. Das hatten sich die Gäste sicher einfacher vorgestellt.

Das engagierte Spiel setzte sich dann in der zweiten Hälfte fort, wobei ab der 75. Minute dann langsam die Kräfte schwanden, aber der Kampfgeist blieb bestehen. Marjoß hatte nach 10 Minuten dann einen Lattentreffer, aber ansonsten keine weiteren klaren Gelegenheiten, bis dann mit einem Steilpass ein Konter zum Enstand führte (88.).

Eine weitere Steigerung unserer Mannschaft. Man sieht zunehmend wie mit Selbstbewusstsein in die Zweikämpfe gegangen wird. Im Gegensatz zu den ersten Spielen stellt man sich jetzt schon mal in den Laufweg des Gegners, wo man zu Beginn der Saison noch höflich zur Seite gegangen war. Dies alles zeigt, dass die fleißige Trainingsarbeit bei Coach Robby Neuhäußer Früchte trägt, auch wenn der Trainer hin und wieder verzweifelt, dass das Können im Training zu wenig im Spiel gezeigt wird.

Unsere Elf:
Martini; Witzel, Roth, Lug, Zaczyk, Bornscheuer, Klostermeier, Ebert (46. Wald), Happ (18. Kotzian), Auth (46. Seedorf), Burg.