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TSV Bachrain – TSV Pilgerzell 6:2 (1:1)

Datum: 17.10.2021 | von: Bernd Katzer | Kategorie: 1.Mannschaft

Heute stand eins von drei Endspielen der Vorrunde an und das ausgerechnet noch mit einem Derby gegen den Ortsteilsnachbarn aus Pilgerzell. Die Ausfälle bei unserer Elf ließen bei einigen Anhängern die Hoffnung auf einen Sieg etwas schwinden. Doch sie wurden eines Besseren belehrt.

Beide Mannschaften begannen mit recht hohem Tempo. Zweikämpfe wurden auf beiden Seiten angenommen und hart, aber fair geführt, wie es sich für ein Derby gehört. Bachrain belohnte sich für die Arbeit, als Mischa Ristic den Ball über den zur Abwehr herausgelaufenen Torwart hob und mit dem 1:0 den Türöffner für einen ganzen Torreigen öffnete (17.). In der 36. Minute musste Philipp Pappert den nach einem Zusammenprall bei einem Zweikampf angeschlagenen Wertmüller ersetzen. Aus Bachrainer Sicht fiel dann noch vor der Pause der Ausgleich durch Mathiebe (39.).

Zum Glück gelang dann Kapitän Raphael Link bald nach dem Wiederanpfiff die erneute Führung mit einem direkt verwandelten Freistoß an Freund und Feind vorbei aus recht spitzem Winkel (51.). Nach schöner Vorarbeit über die rechte Seite durch Jan Brähler konnte Weldetnsae aus kurzer Distanz einschieben (62.). Doch Pilgerzell ließ sich nicht hängen und drehte noch einmal das Tempo hoch. Bachrain hielt jedoch dagegen, konnte aber nicht verhindern, dass Pilgerzell durch einen Foulelfmeter durch Faulstich noch einmal Anschluss gewann (71.). Der Widerstand Pilgerzells wurde aber gebrochen durch einen satten Distanzschuss von Vrgoč, durch den der alte Abstand von zwei Toren wiederhergestellt wurde (74.), wobei es wichtig war, dass dieser Treffer fast direkt nach dem Elfmetertor fiel. Einzelne Pilgerzeller Gelegenheiten fanden außerdem in Sven Kascherus-Vey ihren Meister. Nachdem der eingewechselte Niko Diegelmann noch am Tor vorbei schoss, traf Vrgoč erneut, indem er einfach mal wieder abzog und mit seiner schönen Schusstechnik die Führung ausbaute (86.). Auch Jan Brähler belohnte sich für seine Laufarbeit, als er den Ball nach kurzem Sololauf unter die Latte hämmerte (89.).

Insgesamt ist der Sieg verdient, aber etwas zu hoch ausgefallen. Sehr positiv sind die Einstellung und Laufbereitschaft bei allen zu vermerken, besonders Vrgoč und Neldetnsae schrubbten die Kilometer, während Ristic wie gewohnt rackerte und Mistretta unauffällig und trotzdem sehr effektiv agierte. Außerdem muss betont werden, dass das Fehlen einiger Spieler von außen nicht zu bemerken war, weil die Mannschaft als Ganzes homogen agierte und weder Kampf noch Spieltechnik vermissen ließ. Das macht Hoffnung für die beiden letzten Spiele vor der Winterpause.

Unsere Elf:
Kascherus-Vey; Wertmüller (36. Ph. Pappert), R. Link, Acar, Fuchs, Ristic (80. N. Diegelmann), Weldetnsae (85. Kocatepe), Vrgoč, Mistretta, J. Brähler, M. Link.