Nach dem mehr als enttäuschenden Auftritt am vergangenen Wochenende war heute Wiedergutmachung angesagt, aber Verletzungen und kurzfristige krankheitsbedingte Absagen erschwerten das Vorhaben.
Zunächst plätscherte das Spiel vor sich hin, keine Seite erarbeitete sich Vorteile, doch dann ein Missverständnis in der Bachrainer Abwehr und der Ex-Bachrainer Disli schob den Ball vorbei an Rümler, der heute das Tor hütete (17.). Jan Brähler hätte kurz darauf per Direktabnahme ausgleichen können, sein Schuss traf aber den Kopf eines Verteidigers (21.), so dass es bei der Führung der Heimmannschaft bis zur Pause blieb. Kurz vor dem Wechsel wurde Klübers Schuss noch zur Ecke gelenkt (45.+ 1), bevor Opethas Treffer wegen Abseitsstellung zurückgepfiffen wurde (45.+ 3).
Bei nasskaltem Wetter ging es nach der Pause weiter mit neuem Schwung bei der Bachrainer Mannschaft. Dieser Schwung wurde dann auch durch einen flachen Distanzschuss von Opetha durch den Ausgleichstreffer belohnt (47.). Danach viel Mittelfeldfußball ohne große Torraumszenen. Rümler wurde noch einmal nach einem weiteren Missverständnis in der Defensive gefordert, war aber zur Stelle, wie auch bei einzelnen weiteren Schüssen der Heimmannschaft. Insgesamt war Bachrain überlegen, auch wenn die Mannschaft mal wieder ab der 70. Minute unkonzentriert wurde. Erst ein Weckruf des Co-Trainers Klüber setzte die Lebensgeister wieder in Aktion. Opethas Heber aus aussichtsreicher Position hätte die Führung bringen müssen, ging aber am Tor vorbei (78.). Danach musste unsere Elf aufpassen, den Punkt nicht noch zu verlieren. Kurz vor Schluss öffnete eine Diagonalflanke von Abramski das Spiel auf die linke Seite auf Klüber, der den Ball in die Mitte legte, wo Opetha endlich den Siegtreffer markieren konnte (90.).
Kein besonders schönes Spiel, aber angesichts der Personallage ein verdienter, wenn auch schwer erarbeiteter Sieg, der wichtig war. Jetzt kann sich die Mannschaft erst einmal erholen, denn das Spiel am kommenden Wochenende wurde auf den 28. Februar im kommenden Jahr verlegt.
Unsere Elf:
Rümler; E. Sarvan, Weldetnsae, F. Staubach, Haile Negussie, Klüber, J. Brähler, Njie, Abramski, Opetha, Yemane.