Artikelbild

SG Edelzell/Engelhelms – TSV Bachrain 2:1 (0:1)

Datum: 15.03.2026 | von: Bernd Katzer | Kategorie: 1.Mannschaft

Nach dem Sieg am vergangenen Sonntag reiste man guter Hoffnung zum Nachbarn nach Edelzell.

Werbung

Die ersten 10 Minuten gab es ein reines Abtasten ohne besondere Torraumszenen. Yemane (11.) und Klüber (13.) hatten dann Chancen per Kopf bzw. als Konter, scheiterten aber am gegnerischen Torwart. So dauerte es bis zu 18. Minute, bis Hasanzadeh nach Freistoß per Kopf traf. Bachrain agierte ab jetzt zügig und setzte auf Flanken von beiden Seiten, wobei die schöner Dropkick von Klüber fast zum Erfolg geführt hätte (20.). Bachrain bestimmte im weiteren Verlauf das Spiel, wobei Klüber und auch Hasanzadeh noch mehrere Chancen hatten, die sie leider nicht nutzten. Das sollte sich rächen.

Nach der Pause dominierte die Gastmannschaft weiter und es schien nur noch eine Frage der Zeit, bis die Führung ausgebaut wurde. Doch es kam anders. Ab der 60. Minute erhöhte die Heimmannschaft den Druck und es kam zu einem vermeintlichen Ausgleich, nachdem Kascherus-Vey und ein Gegenspieler zusammengeprallt waren. Der Schiedsrichter hatte die Situation aber wegen des Zusammenpralls schon abgepfiffen und es ging mit Schiedsrichterball weiter. Diese Szene hatte aber wohl einen Schlüsselcharakter. Bachrains Spiel wurde weniger präzise, man ließ sich von der etwas aufgeheizten Derby-Stimmung mitreißen, was sich aber leider nicht positiv auswirkte. Bachrain agierte überhastet und übermotiviert, weniger zielgerichtet als in der ersten Halbzeit. So gewann die SG immer mehr die Oberhand. Typisch dafür dann das Zustandekommen des Ausgleichs. Brähler will den Ball wegschlagen, trifft dabei aber Haile Negussie, der dem Ball hinterherläuft, seinen Gegner aber nicht mehr fair stoppen kann. Den fälligen Elfmeter verwandelte die Heimmannschaft sicher. Der eingewechselte Opetha hatte zwar noch eine gute Chance, scheiterte aber am Torwart. Im Gegenzug war Edelzell/Engelhelms mit einem Konter erfolgreich.

Bachrain hat das Spiel selbst aus der Hand gegeben und sich in der zweiten Hälfte durch den Derbycharakter verunsichern lassen. Es waren also überwiegend Dinge, die sich in den Köpfen der Spieler abgespielt hatte, wodurch die fußballerischen Qualitäten blockiert wurden. Daran muss noch gearbeitet werden.

Unsere Elf:
Kascherus-Vey; M. Demir (90.+3 Hasanzadeh), Acar, Sondergeld (82. Matondo), Lehmann, Haile Negussie (75. S. Demir), Klüber, J. Brähler, K. Sarvan, Yemane, Hasanzadeh (72. Opetha).

Werbung