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TSV Bachrain – FSG Dipperz/Dirlos 2:1 (1:1)

Datum: 12.04.2026 | von: Bernd Katzer | Kategorie: 1.Mannschaft

Nach dem hart erkämpften Sieg am Freitag musste man heute sehen, wie lange die Kräfte reichen würden.

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Natürlich ging es auch heute im Derby wieder darum, weiter zu punkten, um den Blick nicht mehr nach unten in der Tabelle richten zu müssen. Doch hatte diese Aufgabe den gesamten Geist der Mannschaft verwirrt. Die ersten 10 Minuten waren für die Bachrainer Fans nur schwer zu ertragen. Man musste miterleben, wie die Mannschaft völlig unsortiert den Beginn des Spiels verschlafen hatte, so dass Dipperz/Dirlos sich um den Bachrainer Strafraum mehr oder weniger dauerhaft versammelte. Erst danach konnte der kollektive Schalter umgelegt werden und man konzentrierte sich wieder auf die Stärken im Aufbauspiel, nachdem man endlich Ordnung ins Spiel bekam. Das wurde dann auch schnell belohnt. Ein schöner Diagonalwechsel von Solomon Haile Negussie auf Jan Brähler öffnete die Gästedefensive. Brähler nutzte seine Schnelligkeit, ging zur Grundlinie, wobei Fitsum Yemane seine Flanke zur Führung nutzen konnte (19.). Diese relativ frühe Führung belebte das Bachrainer Offensivspiel, das auch durch die häufigen Wechsel auf den Außenpositionen für Verwirrung sorgte, weil Haile Negussie mal rechts und mal links zu finden war. In diese Schwungphase fiel dann der Ausgleich, der auch bis zur Pause Bestand hatte (37.).

Nach der Pause setzte Bachrain den Schwung im Angriffsspiel fort, Dipperz/Dirlos verteidigte aber recht effektiv. Es wurde weiter versucht, die eine oder andere Diagonalflanke zu bringen, noch effektiver waren gelegentliche Doppelpässe, wobei die Hereinnahme von Lehmann (53.) und Kugler (66.) wie bereits gegen Germania neue Impulse brachte. Der Elan im Angriffsspiel nahm zu, die Zweikämpfe im Mittelfeld blieben zwar anstrengend, wurden aber mit der Zeit von Bachrainer Seite immer effektiver, weil man auch den Kampf annahm und keinen Ball verloren gab. So konnte schließlich Lehmann per Kopf eine Diagonalflanke verwerten (70.). Dieser Vorsprung sollte nur gehalten werden, was schließlich auch mit großem kämpferischem und läuferischem Einsatz gelang.

Die 6 Punkte an diesem Wochenende sollten eigentlich ausreichen, um die nächsten Wochen etwas unbeschwerter an der spielerischen Qualität zu feilen und zu arbeiten.

Unsere Elf:
Nzeungo; M. Demir (90.+1. Hasenzadeh), Acar, Hasanzadeh (53. Lehmann), Haile Negussie (88. Yemane), J. Brähler, S. Demir, Abramski, K. Sarvan, Kabul, Yemane (66. Kugler).

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