Das Spiel gegen Haimbach hat Hoffnung geweckt, allerdings haben wir uns gegen den heutigen Gegner immer sehr schwer getan.
Also hatte man auch heute keine großen Erwartungen an das Spiel. Es entwickelte sich eine Partie, bei der Bachrain hin und wieder gute Kombinationen zeigte, die aber nicht bis zum gegnerischen Tor reichten. Insgesamt war das Aufbauspiel etwas zu behäbig, phasenweise in den Pässen auch unpräzise, was auch daran lag, dass der Gegner sein volles Engagement einbrachte. Es kam kaum zu Torraumszenen und wenn, dann kamen die Gäste näher an unser Tor als wir an das gegnerische. Torwart Fabian Zimmermann konnte aber in der ersten Hälfte seinen Kasten sauber halten, während Bachrain zu keinen nennenswerten Torchancen kam bis auf einen Schuss von Yemane nach schönem Querpass von Klüber (36.).
Die zweite Hälfte verlief ganz ähnlich. Es war klar, wer das erste Tor macht, würde gewinnen. Bachrain näherte sich mit seinen Chancen dem gegnerischen Tor bis auf etwa 2 Meter an, näher kam man aber nicht. Etwas besser machten es die Gäste: Ein Schuss von halbrechts knallte an die Unterkante der Latte, überschritt die Linie, was aber nicht alle gesehen hatte, prallte wieder raus und wurde dann final von Vincent Herrmann über die Linie gedrückt (63.). Am Bachrainer Spiel änderte sich seitens der Effektivität nichts, auch wenn Kemal Sarvan in die Spitze rückte. Alle waren bemüht, es blieb aber beim langsamen Spielaufbau, der immer wieder vom Gegner gestört werden konnte. Passend dazu dann die perfekt direkt verwandelte Ecke in der 81. Minute, wo Zimmermann nicht an den Ball kam, bevor dieser weite im langen Eck einschlug.
Insgesamt ein langweiliges Spiel ohne große Höhepunkte. Für die Zukunft muss mehr für das Spiel in die Spitze getan werden., was man beim Schlusslicht im nächsten Spiel auf dem ungeliebten Marbacher Platz gleich probieren kann.
Unsere Elf:
Zimmermann; Demir, Seker (73. F. Staubach), Kiraoui (78. Weldetnsae), Opetha (64. Hasanzadeh), Haile Negussie, Klüber, J. Brähler, Abramski, K. Sarvan, Yemane.